Schluss mit Pilzinfekten – Geeignete Maßnahmen

Hervorgehoben

Schluss mit Pilzinfekten durch ganzheitliche Heilung:

Ständiges Jucken und Brennen, unschöne Hautauschläge und vergilbte Nägel sind nur einige der Probleme, die eine Pilzinfektion verursachen kann und gehören leider noch zu den harmlosesten.

Pilzinfektionen sind weit verbreitet und gerade die Infektion mit dem Hefepilz Candida Albincans ist eine jener Krankheiten, die oftmals unerkannt bleibt und/oder fehldiagnostiziert wird.

Dies kommt vor allem dardurch, dass sich diese Pilzinfektionen in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen äußern können.

Hinzu kommt, dass der Pilz Candida Albicans schon “von Haus aus” in und auf unserem Körper (z.B. in Mund, Rachen und Darm) lebt, ohne uns Schaden zuzufügen.

Gerät der eigene Körper zum Beispiel durch Krankheit oder Stress aus dem Gleichgewicht, ist das Immunsystem geschwächt und, um eben dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, benötigt der Körper Kraft. Da der Körper nun mit anderen Aufgaben beschäftigt ist, kann sich der sonst natürlich im Organismus vorhandene Pilz ungehindert im Körper ausbreiten und zu unterschiedlichsten Krankheitssymptomen führen.

Neben Allergien, Verdauungsproblemen und NIerenproblemen, können dies auch anhaltende Müdigkeit und Stimmungsschwankungen sein.

Eine Pilzinfektion kann allerdings neben den angeführten emotionalen oder körperlichen Symptomen auch noch viele weitere Probleme verursachen. So sind selbst Depressionen, Reizbarkeit und Muskelschmerzen manchmal auf eine Pilzinfektion zurückzuführen.

Eine Diagnose dieser Pilzinfektion fällt schwer, da die Symptome unglaublich vielfältig sind. Daher ist es wichtig vorzubeugen, statt zu heilen.

Mit einer bewussten Lebensweise kann man einer möglichen Pilzinfektion vorbeugen bzw. diese abmildern oder heilen, falls Sie schon unter dieser Krankheit leiden sollten!

Endlich Schluss mit Pilzinfekten – Was Sie tun können:

  1. Unterstützen Sie Ihr Immunsystem. Gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung helfen Ihnen nicht nur gegen Übergewicht, sondern beugen auch einer Pilzinfektion vor.
  2. Vermeiden Sie übermäßige Zufuhr von Zucker, da dieser dem Pilz optimale Lebensbedingungen bietet und die natürliche Darmflora stört.
  3. Essen Sie möglichst naturbelassene, selbstzubreitete Speisen. Gerade Speisen, die wir fertig zubereitet kaufen, sind ein Tummelplatz für Candida Pilze, da diese oftmals zu lange gelagert und/oder unhygienisch zubereitet werden.
  4. Vermeiden Sie auch zu viel Alkohol und Nikotin, da das Immunsystem des Körpers dadurch geschwächt wird und so Pilzinfektionen schneller zulässt.
  5. Vermeiden Sie auch falsche Kleidung aus Kunststoffasern, da diese “feuchte Kammern” bildet und somit einen perfekten Nährboden für den Pilz bietet.
  6. Chronische Krankheiten wie z.B. Diabetis, Leberleiden und Drüsenstörungen begünstigen die Verbreitung des Pilzes. Daher gilt auch hier: Besser vorbeugen statt heilen.
  7. Auch eine hohe Belastung des Körpers durch unser Klima sowie erhöhte Schadstoffbelastungen unterstützen die Verbreitung des Pilzes. Erholen Sie sich daher propotional zu Ihren Belastungen. Auf diese Weise beugen Sie nicht nur Pilzerkrankungen vor, sondern auch andere stressbedingte Krankheiten.

Pilzinfektionen können auch durch die Einnahme von Antibiotikern hervorgerufen werden. Ärzte verschreiben oftmals viel zu schnell Antibiotiker, die zwar die Krankheitserscheinungen schnell lindern aber dem Hefepilz Candida und damit einer möglichen Pilzinfektion ein leichtes Spiel bieten. Oftmals stören Antibiotika die natürliche Flora der Schleimheute und der Candida Pilz hat ein leichtes Spiel.

Diagnose von Pilzinfekten

Auch heute noch lässt sich der eindeutige Beweis einer Pilzinfektion nur liefern, indem man eine fachgerechte Kultur anlegt. Innerhalb von wenigen Tagen vermehren sich die Pilze in der abgegebenen Probe und lassen sich so zweifelsfrei nachweisen.

Es gibt mittlerweile Labore, die hochspezifische Candida-Tests anbieten.

Oftmals wird eine Candida Pilzinfektion mit Antimykotika behandelt, die, je nach Infektionsort und -stärke lokal, oral oder intravenös behandelt wird.

Dauerhafte Erfolge erzielt diese Behandlungsform jedoch nur, wenn man nicht nur selber gegen die Symptome, sondern auch gegen die Auslöser vorgeht.

Nur, wer sein körperliches Gleichgewicht wieder herstellt, auf ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung und ein stabiles Immunsystem achtet, kann sich dauerhaft vor Pilzinfektionen schützen.

Ärzte dagegen behandeln bei einer Pilzinfektion oftmals nur die Symptome, so dass die Pilze sich bei nächster Gelegenheit wieder ungehindert vermehren können.

Aufklärung über die Vielfältigkeit der Krankheitssymptome sowie deren Auslöser tut hier sicherlich not. Pilzinfektionen sind nämlich nicht nur lästig oder unschön, sondern können den Körper auch extrem belasten und zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.

Wir alle können und sollten uns gegen lästige Pilzinfektionen schützen. Gerade in unserer heutigen Zeit mit Dauerstress und Arbeitsdruck ist es wichtig, erste Warnungen, die uns unser Körper sendet, nicht zu ignorieren, sondern diese ernst zu nehmen und mit einer gesunden Lebensweise entgegenzuwirken.

Schluss mit Pilzinfekten Ratgeber

Pilzinfektion natürlich heilen

Wie Sie eine Pilzinfektion natürlich heilen können

Im menschlichen Körper gibt es in der Regel eine große Vielfalt von Bakterien und Pilzen, die eine neutrale oder sogar eine hilfreiche Rolle in den normalen Körperfunktionen spielen. Eine Pilzinfektion, Hefepilz oder Candida Albicans tritt auf, wenn der Hefepilz außer Kontrolle geraten ist. Die resultierende Überwucherung ist auch als Kandidose bekannt.

Der Hefepilz ist nur ein Problem, wenn die „guten“ Bakterien, welche ihn normalerweise in Schach halten, wie zum Beispiel Lactobacillus acidophilus, geschwächt werden. Dies kann passieren, wenn der Hausarzt Antibiotika verschrieben hat, welche nicht nur die Bakterien, welche die Krankheit verursachen, abtöten, sondern auch den Lactobacillus acidophilus. Dann hat der Hefepilz einen freien Lauf im Körper. Man kann diese Pilzinfektion oft ganz natürlich mit der richtigen Nahrung und der Einnahme von natürlichen Mitteln heilen.

Bei Frauen zeigt sich eine Pilzinfektion meistens in der Scheide, wo sie einen Juckreiz, Brennen und einen klebrigen, weißen Ausfluss erzeugen kann. Wenn eine Pilzinfektion im Mund auftritt, nennt man es Soor und man erkennt sie an weißen Stellen im Mund. Sogar der ganze Körper kann von Pilzinfektionen angegriffen werden, das schwächt dann das Immunsystem immer mehr.

Ein natürliches Heilmittel für eine Hefepilzinfektion ist Lactobacillus acidophilus und Lactobacillus bifidus die in probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind. Diese freundlichen Bakterien kommen im Joghurt und Buttermilch vor und es schadet natürlich auch nicht, wenn man täglich Joghurt isst oder ein Glas Buttermilch trinkt. Diese körperfreundlichen Bakterien bilden eine Schutzverkleidung im Verdauungstrakt, welche die Hefepilze bekämpft. Diese probiotischen Kapseln können Frauen auch jede zweite Nacht für zwei Wochen vor dem Schlafengehen in die Scheide einführen, was auch dort die Hefepilze bekämpft.

Auch sollte man bei einer Pilzinfektion raffinierten Zucker, Honig und sogar Fruchtsäfte vermeiden, da Hefepilze ja vom Zucker genährt werden. Auch können Kaugummis mit Xylit den Soor noch verschlimmern.

Wann immer möglich sollte man die Einnahme von Antibiotika und Steroiden vermeiden, da Sie die natürliche Flora des Darms, zerstören. Das ist natürlich medizinisch nicht immer möglich.

Candida Behandlung

Wie Sie eine Candida Behandlung auf natürliche Weise vornehmen:

Bei einer Kandidose kommt es im Körper zu einer Übermäßigen Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Candida. Diese Pilzinfektion kann sich auf der Haut, Schleimhäuten und, wenn der Erreger im Blut ist, auch in inneren Organen ausbreiten. Dabei sind Hefepilze der Gattung Candida fast immer im menschlichen Körper vorhanden. In der Hälfte aller Mitteleuropäer ist Candida albicans im Darm präsent. Nur wenn sich diese Candida-Hefen übermäßig vermehren, können Entzündungen auf der Haut, im Mund und der Scheide entstehen. Wenn sich diese Hefepilzvergiftung durch die Blutgefäße im ganzen Körper ausbreitet, kann es sogar zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung (Sepsis) kommen. Das passiert allerding meistens bei Personen mit einer sehr stark beeinträchtigten Immunabwehr.

Der Hefepilz, Candida Albicans, sitzt nicht nur im Darm, sondern er besiedelt immer den ganzen Verdauungstrakt, also angefangen vom Mund bis in den Darm. Wenn man also nur Pillen gegen eine Candida Infektion schluckt, saniert man zwar den Darm, aber der Mund bleibt ein Paradies für die Hefepilze und man schluckt immer neue Erreger hinunter. Sobald man dann die Tabletten nicht mehr einnimmt, breitet sich der Hefepilz vom Mund aus wieder auf den Rest des Verdauungssystems aus. Deshalb gibt es auch Wirkstoffe gegen Pilze in flüssiger Form. Diese Flüssigkeit muss man möglichst lange im Mund behalten, durch die Zähne spülen und in ganz kleinen Portionen schlucken. Das soll man am besten im Liegen tun, damit die Substanz auch ganz langsam die Speiseröhre berührt, wo Pilze ebenfalls leben können. Das Medikament, das der Arzt bei dieser Behandlung verschreibt ist oft Nystatin-Flüssigkeit, Amphotericin B und Natamycin und diese starken, chemischen Substanzen wirken ausschließlich in der Darmschleimhaut. Deshalb muss man bei Pilzerkrankungen des ganzen Körpers oder anderen Organen als der Darm systemisch wirkende Mittel verschreiben. Diese werden dann in den Blutstrom aufgenommen und sollen damit jede Pilzinfektion des Körpers bekämpfen. Diese Arzneimittel gegen Candida Infektionen müssen für einige Wochen eingenommen werden, aber die Dauer hängt von einem Laborbefund ab.

Es gibt aber viele Menschen, die keine Lust haben wochenlang, vielleicht sogar monatelang Medikamente zu schlucken, um eine Candida Pilzinfektion unter Kontrolle zu bekommen. Deshalb greifen viele Menschen lieber nach einer natürlichen Art und Weise, um diese unangenehme Krankheit zu bekämpfen. Aber egal ob man sich für homöopathische Mittel entscheidet oder doch die vom Arzt verschriebenen einnimmt, diesen Therapien muss unbedingt eine spezielle Ernährung folgen – die Anti- Pilz Diät. Denn da sind sich alle einig, ohne begleitende Ernährungsdiät, können auch die stärksten Medikamente wenig gegen eine Pilzinfektion ausrichten.

Zu allererst muss man mit dieser Diät den krankmachenden Hefepilzen ihre Hauptnahrung entziehen: Den Zucker. Nicht nur ‚normaler‘ Haushaltszucker, sondern auch Honig, Rübensirup, Fruchtsäfte und süße Früchte sind damit gemeint. Die einzige Ausnahme zum Zuckerverbot ist die Laktose, der Milchzucker, denn Hefen können sich von Laktose nicht ernähren. Ganz im Gegenteil helfen Laktobazillen einen Ausgleich im Darm zu schaffen, welche der Pilzinfektion den Nährboden raubt.

Auch unerwünscht bei der Anti-Pilz Diät sind alle Weißmehlprodukte, ebenso wie Reis egal ob weiß oder Vollkorn, denn die Getreidehülle von Vollkornreis platzt beim Kochen auf und gibt der Hefe Zugang zu sehr leicht spaltbarer Reisstärke. Ob ein kohlehydrathaltiges Nahrungsmittel bei einer Anti- Pilz Diät erlaubt ist, kommt auf seinen Ballaststoffgehalt an. Bei vielen Ballaststoffen haben die Hefen allein schon wegen der schnelleren Darmpassage nicht genügend Zeit, die Kohlehydrate zu spalten und zu metabolieren.

Für diese Diät günstige Nahrungsmittel sind Naturjoghurt mit lebenden Kulturen, Quark und körniger Frischkäse. Alle Sorten von Milch sind erlaubt. Diätlimonaden und Diät Cola, ebenso wie Kaffee und Tee sind erlaubt, allerdings nur mit Süßstoff gesüßt. Vollkorn Knäckebrot ist erlaubt und Sauerteig Roggen Vollkornbrot. Alles Frischfleisch, Schinken und Wurst kann man essen und ebenso Fisch, Shrimp und Hummer, etc. Gemüse ist erlaubt, Obst nicht wegen des Fruchtzuckers.

Mit diesen einfachen Ernährungsmaßnahmen kann man die Behandlung von einer Candida Infektion unterstützen.